# Einstellungen fuer svctl(8).
#
# SVCTL_TIMEOUT -- Zeitlimit in Millisekunden fuer jeden s6-rc-Zustandswechsel,
# den svctl ausloest: "svctl update", "svctl start", "svctl stop",
# "svctl restart". 0 bedeutet "kein Limit" und ist die Vorgabe von s6-rc
# selbst; genau daran hing am 22.09.2026 auf rt-2.tick1 das postinst von
# s6-policy-exclusive ueber zehn Minuten fest, weil ein Oneshot nicht hochkam --
# dpkg hielt seine Sperre, das Paket blieb auf "iF", und jede weitere
# Paketoperation auf dem Rechner stand still.
#
# 120000 (zwei Minuten) ist grosszuegig fuer alles, was beim Paketieren
# vorkommt, und kurz genug, dass ein haengender Dienst eine Meldung erzeugt
# statt eines stehenden Rechners. Wer einen Dienst hat, der laenger braucht,
# hebt den Wert hier -- oder setzt ihn auf 0 und nimmt das alte Verhalten
# bewusst in Kauf.
SVCTL_TIMEOUT=120000

# SVCTL_TIMEOUT_DPKG -- dasselbe, aber fuer Zustandswechsel INNERHALB eines
# dpkg-Laufs (erkannt an DPKG_RUNNING_VERSION, das dpkg in jedem
# Maintainer-Skript setzt).
#
# Warum kuerzer: waehrend dpkg laeuft, haelt jedes Warten die dpkg-Sperre, und
# "der Dienst kommt beim Erstinstall nicht hoch" ist dort der Normalfall -- die
# Konfiguration fehlt ja noch. Debians zabbix-proxy-sqlite3.postinst startet den
# Proxy zweimal und stoppt ihn davor; mit 120000 ms wurde daraus eine
# Installation von mehreren Minuten, in denen kein anderes Paket auf dem Rechner
# etwas tun kann (gemessen 23.09.2026).
#
# Ausserhalb von dpkg bleibt SVCTL_TIMEOUT gueltig: dort wartet ein Mensch oder
# Puppet auf einen Dienst, der wirklich hochkommen soll.
SVCTL_TIMEOUT_DPKG=20000
